Slide Zurück Ein Foto in einer Zeitung einer anmutigen Afrikanerin im buntem Gewand und mit farbigem Kopftuch brachte mich auf die Idee, dieses schöne Sujet für eine Bildserie zu nutzen. Das nebenstehende Bild der Frau mit ihrem Kind im Tragetuch steht dafür beispielhaft. Und weil
A F R I K A aus sechs Buchstaben besteht, habe ich zu jedem Buchstaben ein Portrait gemalt, ganz einfach.

Hier geht es zur Serie "AFRIKA".
Anfang 2022 habe ich mit einer Portrait-Serie begonnen, die ich meinen grossartigen Vorbildern widmen wollte. Also vorwiegend Malerinnen und Maler des Impressionismus und des Expressionismus. Die meisten Portraits sind so gestaltet, dass als Hintergrund ein Ausschnitt eines Werks des entsprechenden Künstlers dargestellt ist. Die Serie ist noch lange nicht abgeschlossen.

Das Beispiel zeigt Ferdinand Hodler vor einem Ausschnitt seines Bildes "Blick in die Unendlichkeit", das um 1916 entstanden ist.
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Manfred Eugster© In dieser Rubrik werden ausgesuchte Bilder oder Bilderserien erläutert. Ausstellungsbesucher/innen haben immer wieder gefragt, warum gewisse Bilder gemalt wurden oder was/wer darauf zu sehen ist. Diesem Wunsch wurde hier entsprochen.

Wolfgang Beltracchi ist vermutlich der bekannteste Kunstfälscher unserer Zeit. Seine Geschichte, Persönlichkeit und sein Können faszinieren mich, darum wollte ich ihn portraitieren.
In einem Film machte Beltracchi die Aussage: "Wenn einer Zitronen an die Wand nagelt, ist das für mich keine Kunst." Diese Aussage hat mich zu diesem Bild inspiriert, es heisst darum: "Beltracchis Zitronenmetapher". Und weil seine Frau Helene immer mit dabei ist - meist etwas im Hintergrund - durfte sie auf dem Bild nicht fehlen.

Bei den vielen Portraits, die ich schon gemalt habe, darf natürlich meine Frau nicht fehlen. Sie hat früher Musikkabarett gemacht, aus diese Zeit stammt das Sujet für dieses Portrait. Erläuterungen Malen hilft mir, Tiefschläge zu verarbeiten. So sind vor ein paar Jahren nach dem völlig unerwarteten Tod eines Freundes diese zwei Portraits entstanden. Bruno war Geologe, darum habe ich das erste Portrait in Anlehnung an eine geologische Karte gestaltet. Bruno war aber auch ein grosser Comicfan, daran wollte ich mit dem zweiten Portrait erinnern. Durch einen Zeitungsartikel 2017 wurde ich auf das Werk "Salvator mundi" aufmerksam. Das Gemälde wird Leonardo da Vinci zugeschrieben, worüber sich die Experten allerdings nicht einig sind. Trotzdem wurde das Werk für 450 Mio. US-Dollars bei Christie's verkauf und gilt seither als teuerstes Gemälde der Welt (Stand Dezember 2022). Der entrückte Blick, die schönen Hände, die Glaskugel, das leuchtende Blau des Gewandes mit dem Faltenwurf, all das faszinierte mich. Und weil ich wissen wollte, ob ich diesen malerischen Herausforderungen eines "Alten Meisters" gewachsen bin, bediente ich mich dieses Motives und schuf meinen eigenen "Salvator mundi". New Layer Manfred Eugster©